HARDGORE (USA 1973)

 

Oje,oje! Was ist denn das für eine runtergefuckte Hippiescheiße?!? Der Filmtitel ist auf jeden Fall Programm: Eine Orgie, die damit endet, dass eine Frau, nachdem sie einem maskierten Sektenguru bis zum Höhepunkt geblasen hat, gelassen und wie selbstverständlich zu einer Guillotine geht, ihren Kopf einhängt, sich von hinten vögeln lässt und zum Orgasmus des Mannes geköpft wird. Die Heldin des Films schließlich, die vor zwei bösen Männern flüchten will, gefangen wird und sich in einer Leichenkammer von dem einem Mann vögeln lässt, während der andere Kerl sich wie nebenbei an einer der nackten Frauenleiche vergeht, die dann aber doch wieder ein Lebenszeichen von sich gibt, der Mann also ein Zombiegirl vögelt? Und nochmal unsere Heldin, die von drei fliegenden Schwänzen kräftig vollgespritzt wird, doch die den Spaß an der Sache verliert, als auch sie zur Guillotine gehen soll. Sie schnappt sich eine Axt und veranstaltet damit ein anständiges Massaker, doch vergebens. Sie wird mit einem Totenschädel erschlagen und mit einer brennenden Kerze in der Pussy zurückgelassen. Dieses wilde Treiben wird ab und zu unterbrochen von fast rührend zärtlichen Sexszenen.

Doch worum geht es eigentlich in diesem Film, der (anders als z.B. Sensations) in Cannes keine Chance hätte, doch der auf einen Gore-Sex-Film-Festival bestimmt alle aussticht? Eine junge Frau wird in eine Nervenklinik eingewiesen in der es mit dem Teufel zugeht. Die Patientinnen werden vom bösen Personal zum Besuch von orgiastischen Schwarzen Messen genötigt und am Ende blutig geopfert.

Wirklich bemerkenswert, wieviel obskuren Trash der Regisseur in die rund 60 Minuten Laufzeit gepackt hat. Die Versuchung ist groß, schon wieder einen Lobgesang auf die 70er und die damals entstanden Trashfilme loszulassen. HARDGORE gibt hierfür genug Anlass. Derart unkorrekten Unfug zu fabrizieren und dabei noch stilvoll rüberzukommen, das war wohl nur damals möglich. Im Drehbuch geht es drunter und drüber, von logischer Dramaturgie keine Spur. Egal. Super Film!

 

Regie: Michael Hugo

Darsteller/Innen: Dianne Galke, John Seeman, Justina Lynn, Joan Devlon, Turk Lyon, Toni Scott, David Book

Laufzeit: 63 Minuten

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